Die folgenden grünen Leitlinien für die künftige Verkehrspolitik im Bezirk Unterfranken wurden am 28. April 2012 von der Bezirksvrsammlung beschlossen.

grüne Autos, weg von der Straße, hin zur Schiene Foto: Michael Caven/Flickr.com (CC BY 2.0)
Über viele Jahre hinweg wurde unverhältnismäßig viel Geld in den Neubau von Straßen
investiert. Dabei wurde nicht bedacht, dass die Unterhaltskosten mit jeder neu gebauten
Straße steigen. Allein 100 Mio Euro würden heute für die Instandhaltung, bzw. den Unterhalt
des bayerischen Straßennetzes benötigt. 40% der Straßen in Bayern stehen unter
Beobachtung. 12,5 % der Staatsstraßen sind sehr gefährdet, der Rest ist gefährdet.
Der Güterverkehr hat stark zugenommen. Auf der Straße ist dieser nicht mehr sinnvoll zu
bewältigen. Deutschland besitzt bereits eines der dichtesten Straßennetze der Welt. Auch
das Schienennetz ist zu über 100 % ausgelastet. Ein weiter so würde zu einem Kollaps im
Güterverkehr führen, dies wäre fatal, denn in einem Exportland wie Deutschland hängt der
Wohlstand zu einem großen Teil vom Transport, bzw. eben dem Export von Gütern ab. Schon
heute ist die Verspätungsanfälligkeit durch die mehr als 100%ige Auslastung des
Schienennetzes deutlich spürbar.